Matthias Dennig/ März 25, 2019/ Uncategorized

Internationale Compliance

In vielen Ländern hat sich die Zahl der Compliance Gesetze, Richtlinien und Verordnungen im letzten Jahrzehnt vervielfacht. Dies hat zu großen Diskussionen und einer schnellen Entwicklung des Sektors geführt. Der Druck ist immens. Nationale Gesetze und Richtlinien müssen selbstverständlich eingehalten werden, auch wenn das nicht immer einfach ist. Für das internationale Geschäft werden die Dinge allerdings noch komplizierter.

Ein internationales Geschäftsmodell erhöht die Anzahl potenzieller Kunden und verspricht Wachstum, sowie höhere Umsätze. Es erfordert jedoch auch die Einhaltung zahlreicher und unterschiedlicher Vorschriften. Auch der Umgang mit Compliance kann sich sehr unterscheiden. Die Fähigkeit damit umgehen zu können, ist ein klarer Vorteil.

Tochtergesellschaften und Geschäftspartner in verschiedenen Ländern erhöhen die Risiken. Aus einem guten Geschäft kann leicht ein Skandal werden. Dieses haben leider mehrere Banken in den letzten Jahren erfahren müssen, darunter eine der größten deutschen Banken. Die Einhaltung von Compliance  muss auf allen Ebenen sichergestellt werden, um Strafgebühren, Reputationsverlust und Vertrauen zu vermeiden. Keine Frage, die Dinge sind oft schwierig. Bestimmte Informationen, beispielsweise Sanktionslisten oder private Daten, können nicht jedem frei zugänglich gemacht werden. Daher sollten Auffälligkeiten ernst genommen werden und eine ständige Überwachung sichergestellt sein.

Prioritäten unterscheiden sich häufig, so dass Compliance nicht in jedem Land die gleiche Bedeutung hat. In den sich rasch entwickelnden asiatisch-pazifischen und aufstrebenden Märkten scheint Compliance im Gegensatz zu Europa und den USA nicht die oberste Priorität zu sein [1]. Weltweit scheint jedoch die Gewinnung neuer Kunden die größte Herausforderung zu sein. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Investitionen zur Verbesserung des Kundenservices höchste Priorität haben [1]. Auch hier hilft eine effiziente Compliance-Lösung. Höhere Compliance-Standards als erforderlich stärken das Vertrauen und die Kundenbindung. Dies ist nicht nur gut bei der Gewinnung neuer Kunden und Geschäftspartner, sondern öffnet vielleicht sogar Türen für höher regulierte Märkte.

Die Einhaltung von Vorschriften ist auf internationaler, multinationaler und nationaler Ebene sehr komplex und birgt das Risiko hoher Strafen bei Nichteinhaltung. Eine gründliche Risikoanalyse kann helfen, Schäden rechtzeitig zu begegnen und sie zu verhindern. Folgen Sie uns für weitere Informationen.

Referenzen:

[1]https://www.pwc.com/gx/en/banking-capital-markets/banking-2020/assets/pwc-retail-banking-2020-evolution-or-revolution.pdf

Photo by NeONBRAND on Unsplash

Matthias Dennig

Über Matthias Dennig

Seit dem 1. Juli 2016 hat Matthias Dennig die Presales Verantwortung für das Produkt SMARAGD aces360 übernommen. Sein Aufgabengebiet umfasst die Beratung der Interessenten und Unterstützung bei der Neueinführung des SAP BIS basierten Produkts SMARAGD aces360. Seit mehr als 15 Jahren ist er in diversen Großprojekten im In- und Ausland als Projektmanager im Compliance Umfeld für die targens GmbH tätig.